Unter der Lupe: Das Spiel der Torhüter

Lösungen:

1. b -  Der Torhüter darf das Leder nach einer sicheren Ballkontrolle kein zweites Mal mit den Händen berühren, wenn der Ball gewollt oder ungewollt freigegeben wurde. Der Schiedsrichter musste deshalb einen indirekten Freistoß verhängen.

2. b -  Der Spielleiter beging einen Regelverstoß: Wenn Mitspieler des Torwarts den Ball mit dem Kopf oder z.B. mit dem Schienbein zum Torhüter zurückspielen (nicht aber mit dem Fuß !), so darf der Torwart den Ball in die Hände nehmen, und zwar auch dann, wenn der Ball den Strafraum vorher nicht verlassen hatte. Diese Regeländerung gilt seit der Neufassung der Fußballregeln vor einigen Jahren.

3. b -  Die Fußballregeln verbieten ausdrücklich das Überlassen des Balles an den Torhüter, wenn der Ball zuletzt von einem Abwehrspieler berührt wurde. Diese vor einigen Jahren verkündete Regeländerung soll u.a. dazu beitragen, das Spiel schneller zu machen.

4. b -  Die Vertretung der Spieler und Trainer, der International Board, schreibt den Schiedsrichtern in den Fußballregeln u.a. zwingend vor, wann Verwarnungen auszusprechen sind. Nicht alle Vorgaben sind nachvollziehbar; so täte es beim Striche ziehenden Torhüter sicherlich auch eine Ermahnung. Aber die Regeln zwingen den Schiri , „Gelb” zu ziehen (und die Prügel zu beziehen).