Prüfungsfragen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen für Schiedsrichter

Die Prüfungsbögen zur Regelkunde dienen vornehmlich dazu, die Eignung der Schiedsrichter für die Spielleitungen zu überprüfen. Für ein Ranking der Spielleiter sind die Prüfungsergebnisse weniger geeignet: Selbst bei den Referees der Bundesliga hat sich in der Vergangenheit oft genug gezeigt, dass es zwischen den Testergebnissen und der Qualität der Spielleitungen keine Relationen gibt.

Das schließt allerdings nicht aus, dass der Schwierigkeitsgrad der Prüfungsbögen der Leistungsklasse der Spielleiter angemessen sein muss:

- Auf unterster Ebene sollten die Fragen das „Alltagsgeschehen“ auf dem Spielfeld abdecken (1. Schwierigkeitsstufe).

- Testfragen der zweiten Schwierigkeitsstufe (zum Beispiel Bezirksprüfungen) zeichnen sich dadurch aus, dass selten gezielte Fragen gestellt werden: Das Fragezeichen fehlt also. Vielmehr werden Sachverhalte vorgegeben, die es zu bewerten gilt. Etliche Testfragen sind „zweisträngig“, das heißt, dass sie zwei „versteckte“ Fragen enthalten (siehe auch: Fragetechniken). Zudem sind einige Vorgaben theoretischer Natur. Mit ihnen wird geprüft, ob ein vertieftes Regelwissen vorhanden ist.

- Bei den „Spitzenschiedsrichtern“ kann vermehrt mit Denkanstößen gearbeitet werden und Fragen nach dem richtigen Schiedsrichter-Verhalten gewinnen an Bedeutung (3. Schwierigkeitsstufe).

Der Regeltest für Spitzenschiedsrichter (Bezirksliga an aufwärts) unterscheidet sich erheblich von den Fragebögen für Spielleiter in den unteren Klassen: Statt des Multiple-Choice-Verfahrens wird, wie gesagt, mit Denkanstößen gearbeitet, und es werden Sachverhalte dargestellt, zu denen der Kandidat schriftlich Stellung beziehen muss. Die Antworten geben in einige Fällen zugleich Aufschluss über korrektes oder falsches Verhalten des Schiedsrichters auf dem Spielfeld.

Da nahezu alle Fragen mehrsträngig sind, müssen die Bestandteile der Antworten einzeln und zudem nach ihrem Schwierigkeitsgrad bewertet werden.


Informationen zu den Tests

Sie können die Tests der Schwierigkeitsstufen 1 und 2 in einer interaktiven Online-Version (Hinweis: JavaScript muss aktiviert sein) absolvieren oder sich alternativ auch den entsprechenden Fragebogen im Ganzen ansehen.

In der Online-Version lesen Sie sich die Fragen zunächst gut durch. Nachdem Sie sich für die richtige Antwort entschieden haben, klicken Sie mit der Maus in das entsprechende runde Feld. Es erscheint dann automatisch die nächste Frage. Nach 20 Fragen erhalten Sie Ihr Testergebnis einschließlich der richtigen und falschen Antworten und eine Bewertung Ihrer Leistung. Zu falschen Antworten erhalten Sie zudem einen erklärenden Kommentar. Falls Sie Bedenken haben, sich zu blamieren: Der Test ist vollkommen annonym.

Der Test der Schwierigkeitsstufe 3 liegt ebenfalls in einer Online-Version vor, allerdings ist diese nicht interaktiv. Auch diesen Test können Sie sich, wenn Sie möchten, komplett in Form eines Fragebogens ansehen.

Übrigens: Falls Sie sich die Tests als pdf-Datei auf Ihren Computer herunterladen möchten oder die Tests ausdrucken möchten, können Sie dies von den Fragebögen aus tun.

Also, auf geht’s !


Schwierigkeitsstufe 1:   zum Online-Test     zum Fragebogen

Schwierigkeitsstufe 2:   zum Online-Test     zum Fragebogen

Schwierigkeitsstufe 3:   zum Online-Test     zum Fragebogen