Prüfungsfragen für Schiedsrichter - Schwierigkeitsstufe 2

Lösungen

1. c. - Veränderungen am Spielfeld während der Halbzeitpause dürfen nur mit Zustimmung des Schiedsrichters vorgenommen werden.

2. c. - Der Schiedsrichter unterbricht das Spiel erst, wenn der 2. Ball Einfluss auf das Spiel nimmt.

3. a. - Nach einer Spielunterbrechung wegen der Verletzung eines Spieler muss dieser das Spielfeld verlassen und darf erst mit Zustimmung des Schiedsrichter nach der Fortsetzung des Spiels wieder das Spielfeld betreten.

4. b. - Ein Spieler mit blutender Wunde darf das Spielfeld erst dann wieder betreten, wenn sich der Schiedsrichter vergewissert hat, dass die Blutung gestoppt wurde und dass der Spieler keine blutverschmierte Kleidung trägt. Das unbefugte Betreten des Spielfeldes ist mit GELB zu bestrafen.

5. b. - Das Spielen ohne Schuh ist nach wie vor verboten. Allerdings ist die einst dafür vorgesehene Verwarnung in den Regeln gestrichen.

6. c. - Eine fällige Verwarnung kann unter Beachtung der Vorteilsbestimmung bis zur nächsten Spielunterbrechung zurückgestellt werden. Sie muss auf jeden Fall ausgesprochen werden, bevor das Spiel fortgesetzt wird.

7. c. - Eine Wartezeit von 45 Minuten ist Pflicht. Danach ist der Verein berechtigt, das Spiel nicht auszutragen, er muss von diesem Recht jedoch keinen Gebrauch machen.

8. a. - Keine der genannten Vorkommnisse gehört in den Kontrollbereich der Schiedsrichter-Assistenten. Auch bei Foulspielen in der Nähe der Assistenten sollen sie vor dem Anzeigen feststellen, ob der Spielleiter die Regelübertretung nicht selbst gesehen hat, weil ihm die Sicht versperrt war oder weil er auf Vorteil entschieden hat.

9. c. - Angesagte bzw. angezeigte Nachspielzeit muss auf jeden Fall eingehalten werden. Zusätzlich kann weiterhin vergeudete Zeit nachgespielt werden. In der Nachspielzeit verlorene Zeit (z.B. bei außergewöhnlichen Spielunterbrechungen) muss zudem nachgespielt werden.

10. a. - Anweisung des DFB: Bestehen Zweifel, ob der Ball vollständig im Tor war, soll der Schiedsrichter das Spiel weiterlaufen lassen.

11. a. - Nach einer Regeländerung in den letzten Jahren können aus An- und Abstoß Tore direkt erzielt werden.

12. a. - Ein Angreifer kann nur dann wegen einer Abseitsstellung bestraft werden, wenn er aktiv in das Spiel eingreift.

13. c. - Beide Angreifer verhalten sich unsportlich und werden deshalb verwarnt. Da ein Angreifer außerhalb des Spielfeldes agiert, kann das Spiel nach einer Spielunterbrechung (Vorteilsbestimmung beachten!) nur mit einem Schiedsrichterball fortgesetzt werden. Der zweite Angreifer bewirkt mit dem Wiederbetreten des Spielfeldes einen indirekten Freistoß (wo Ball).

14. a. - Ein versuchtes Handspiel kann nicht bestraft werden.

15. a. - Bei Regelverstößen von Spielern beider Mannschaften bestimmt der erste Verstoß die Spielfortsetzung. Das Halten wird mit GELB, der Ellbogencheck mit ROT bestraft.

16. c. - Da der Freistoß vom Schiedsrichter nicht freigegeben wurde, kann er keine Auswirkungen haben.

17. b. - Die Strafstoßregel wurde vereinfacht: Es gibt im Grunde keine Verwarnungen mehr.

18. a. - Bei zwei Regelübertretungen derselben Mannschaft (zweimaliges Spielen des Balles nach einer Spielfortsetzung und Handspiel) wir das schwerwiegendere Vergehen betraft.

19. a. - Begehen unterschiedliche Mannschaften vor dem Abpfiff Regelübertretungen, bestimmt die Reihenfolge der Vergehen die Spielfortsetzung.

20. b. - Die Vorteilsbestimmung wird angewandt.



Bewertung

0 Fehler: Spitzenleistung! Lehrwart werden.

1 Fehler: Vorzügliche Regelkenntnisse. Sie dürfen einen Lehrabend schwänzen.

2 Fehler: Noch gute Regelkenntnisse

3 Fehler: Prüfung bestanden

4 Fehler: Noch bestanden, aber keine Empfehlung für den Aufstieg

5 Fehler: Durchgefallen! Sofort eine Wiederholungsprüfung absolvieren.

6 Fehler: Test nicht bestanden. Vor Wiederholungsprüfung Regelkenntnisse auffrischen.

7 Fehler: Nicht bestanden! Ansetzungen für diese Leistungsklasse sind riskant.

8 Fehler und mehr: Nicht bestanden! 1 Jahr regelmäßig die Lehrveranstaltungen besuchen.